Von Guido Grünewald. Fassung vom 30.4.2018
Für die Zeit seit dem Mauerfall hier einige Stichworte zu den Gruppenaktivitäten:
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„Bundeswehr in alle Welt? Wir sagen NEIN!!“ Sticker des Jugendclub Courage wahrscheinlich aus den 1990er Jahren
Mitveranstalter einer Ausstellung mit Zeichnungen von Kindern in Kriegen (Dez. 2002)
- Herausgabe eines e-mail basierten Newsletters „Friedensbrief“ zu Beginn der 2000er Jahre durch Achim Scheve
- Aufforderung an Oberbürgermeister Fritz Schramma, in der internationalen Organisation „Bürgermeister für den Frieden“ aktiv mitzuarbeiten (Köln ist seit 1985 Mitglied)
- Beteiligung an antirassistischen Aktionen
- Gemeinsam mit dem Landesverband NRW Veranstaltung der Fachtagungen „NRW gegen Atomwaffen“ (2007) und „Wozu sind Kriege da? Der Krieg in Afghanistan und seine Begründungen“ (2011)
- Unterstützung des Arbeitskreises Zivilklausel an der Universität Köln
- Einmischung in den Bundestagswahlkampf 2013
- Teilnahme mehrerer Aktiver an den sommerlichen Friedens-Fahrradtouren der Landesverbände Bayern und Nordrhein-Westfalen
- Mitorganisator der Proteste gegen die Militär- und Rüstungsmesse ITEC (International Forum for the Military Training, Education und Simulation Sections) vom 20.-22.05.2014 in Köln. Die breit aufgestellten Proteste gegen die Messe, die möglichst ohne öffentliches Echo ein Fachpublikum aus Militärs, Rüstungsindustrie und der militärbezogenen Forschung versammeln und diesbezügliche Geschäfte ermöglichen wollte, waren erfolgreich: Im November 2016 sagte die Kölner Messe aufgrund politischer Diskussionen der städtischen Mehrheitseigner der ITEC für 2018 ab, nachdem das Protestbündnis weiter Druck ausgeübt hatte.

„Your signature is a step to elimination of nuclear weapons!“ und „Schluss mit dem nuklearen Wahnsinn“. Gedenken an Hiroshima auf der Domplatte am 6.8.1995 zum 50. Jahrestag des Atombombenabwurfs. Es spricht Kazuo Soda, Überlebender aus Hiroshima Foto: Ulrike Dammers

Wahlaufruf der DFG-VK zur Bundestagswahl 2013. U-Bahn-Station Rudolfplatz in Köln. Foto: Harald Fuchs.
Seit den 1990er Jahren arbeitet die Kölner Gruppe verstärkt im Bündnis mit anderen Kölner Friedensorganisationen, z.B. beim Ostermarsch, am 1. Mai, bei den Hiroshima-Gedenkaktionen oder am Antikriegstag. Häufig wurden diese bei ihren Aktivitäten auch finanziell unterstützt. In den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende war die Zahl der Aktiven so weit zurückgegangen, dass sogar die Auflösung der Gruppe erwogen wurde. Das hat sich geändert: Seit einigen Jahren treffen sich die Aktiven der Gruppe wieder regelmäßig und sind recht aktiv.

Michael Sünner von der Gruppe Köln auf der Friedensfahrradtour 2016 des Landesverbandes NRW der DFG-VK. Foto: Bodo Schmitz, www.mutbuergerdokus.de.